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aktualisiert:

23.04.2009

 

Projektideen

" Hausgemeinschaft  in einer Villa":

Die Idee ist, dass mehrere Menschen - idealerweise befreundete Personen, die sich bereits gut kennen - miteinander ein größeres Wohnhaus mieten und dort als "Wahlfamilie" zusammen leben.

Das Haus sollte vor Einzug barrierefrei hergerichtet werden. Jeder Mitbewohner hat seinen eigenen Bereich, also mindestens ein Zimmer, evtl. auch ein kleines Bad. Darüber hinaus ist ein großes gemeinsames Wohnzimmer, eine gemeinsame Küche und ein Gästezimmer wünschenswert ebenso ein Garten und/oder Wintergarten. Mindestens eins der Bäder sollte groß genug und mit Wanne ausgestattet sein, so dass es bei Bedarf als Pflegebad genutzt werden könnte.

 

Dieses Modell bringt  viel Nähe zu den anderen Mitbewohnern mit sich. Daher ist es eher für Menschen geeignet, die aus ihrer früheren Lebenssituation Zusammenleben und Nähe gewohnt sind, als für Einzelgänger, die Abgeschlossenheit und Rückzug brauchen.

   


" Wohngemeinschaft in umgebautem Bauerhof":

Einen bestehenden Hof zu sanieren und dabei barrierefrei umzubauen oder nach der Grundanlage eines Gehöfts evtl. auch ein neues Anwesen dieser Bauweise zu erstellen, ist die Grundidee. Dabei ist zur Zeit die Idee, ein Hauptgebäude mit Gemeinschaftsräumen zu haben und in den Nebengebäuden Wohneinheiten in unterschiedlicher Größe einzurichten, die für Einzelne, Paare oder auch mehrere Personen geeignet wären.

Es könnte eingeplant werden, dass dieser Hof auch gewerbliche Räume vorsieht, in denen die Bewohner selbst z.B. ein Restaurant betreiben oder Seminarräume vermieten oder auch kleine Gewerbe, wie z.B. Fusspflege, Massage oder Werkstätten für Künstler mit einbeziehen.

 

So ein "Seniorenunternehmen" würde ermöglichen, dass die Menschen in diesem selbst verwalteten und betriebenen Projekt nach ihren Kenntnissen und Möglichkeiten auch auf längere Sicht tätig bleiben und damit länger geistig beweglich und gesund blieben.  Isolation und Nutzlosigkeitsgefühle machen nachweislich schneller krank, ganz zu schweigen davon, dass die Lebenserfahrung und das Wissen, welches die Menschen in vielen Jahrzehnten erworben haben, sonst oft einfach verloren ginge. In einem florierenden Unternehmen, das von den Senioren geleitet und von ihnen mitgestaltet wird, kann dieses Wissen und die Erfahrung zum Nutzen aller eingebracht werden.

Außerdem würden die gewerblichen Bereiche des Wohnprojekts zur Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts und größerer Realisierbarkeit für den Einzelnen beitragen.